Im Gespräch

Interview zu Tatort Hafen – Der Tote von Lagerhaus F (Band 4)

Wenn psychologischer Tiefgang auf jahrzehntelange Erfahrung bei der Hamburger Wasserschutzpolizei trifft, ist Hochspannung garantiert. Das Autorenduo Angélique und Andreas Kästner meldet sich mit dem vierten Band ihrer Reihe zurück: „Tatort Hafen – Der Tote von Lagerhaus F.“. Im Interview verraten die Autor*innen, wie viel reale Kriminalität in ihrem neuen Hamburg-Krimi steckt, warum der Hamburger Hafengeburtstag zur tödlichen Kulisse wird und was den historischen Moldauhafen als „Lost Place“ so faszinierend für die Ermittlungen macht. Erfahren Sie mehr über die Geheimnisse hinter den Kulissen des Hamburger Hafens!

Interview zum vierten Band von Kästner und Kästner Hafen Krimi
© Copyright Autorenfoto: Kerstin Petermann

Inhaltsübersicht

Der Hamburger Hafen heute: Ein Ort voller Gegensätze

Liebe Angélique Kästner, lieber Andreas Kästner – mit Ihrer „Tatort Hafen“-Krimireihe, deren Fälle ausschließlich im Hamburger Hafen angesiedelt sind, haben Sie diesem Ort vielen Leser*innen ganz neu in die Wahrnehmung gerückt. Wie sehen Sie selbst den Hafen heute? 

 

Angélique: Ich bin Hamburgerin, aber lerne den Hafen immer noch neu kennen! Er ist vielschichtig, riesig und überraschend gegensätzlich! 

Einerseits alte Hafenromantik, Seebären und wortkarge Hafenarbeiter und dann die digitale Logistikleistung, Automatisierung und Großbauvorhaben andererseits. Hässliche Hafenbecken und wunderschöne Natur. Raue und romantische Ecken. 

Es ist der Widerspruch zwischen Luxus und Kriminalität, zwischen Traditionen und modernem Fortschritt, zwischen unberührter Natur und Containerterminals.

Andreas: Etwas wehmütig. Weil es doch in den letzten Jahren große Veränderungen gegeben hat. Auf der einen Seite ist der Zollzaun gefallen und damit die Zollkontrollen, so ist der Hafen für jedermann zugängig. 

Auf der anderen Seite sind viele Kaianlagen und Hafenbecken zu Hochsicherheits-Areas geworden. Schuppen sind verschwunden, dafür sind Logistikfirmen entstanden. Der nord-östliche Hafenteil ist eine luxuriöse Hafencity geworden, der Westen besticht durch die Containerterminals. 

Authentizität im Krimi: Psychologie trifft auf Polizeiarbeit

Frau Kästner, Sie sind promovierte Psychotherapeutin mit Erfahrung in der Krisenintervention; Herr Kästner, Sie sind gelernter Vollmatrose und waren Jahrzehnte bei der Hamburger Wasserschutzpolizei. Wie hat diese Kombination aus psychologischem Tiefgang und polizeilicher wie auch maritimer Expertise Ihre Arbeit an der „Tatort Hafen“-Reihe geprägt?

 

Angelique & Andreas: Wir versuchen diese Expertise ganz gezielt auszuspielen. Wir wollen authentisch und detailgetreu schreiben. 

Unsere WS-Kollegen sollen die Bücher lesen und denken, dass alles richtig dargestellt wurde und überrascht feststellen, dass sie sich gut unterhalten fühlen. 

Leser, die keine Fachexpertise haben, sollen sich prächtig unterhalten fühlen und anschließend sagen „Ich habe etwas Neues erfahren, gelernt, verstanden … das ist toll.“ Das ist unser Anspruch: Fachlich korrekt bis ins Detail und trotzdem dramaturgisch spannend. 

Wir haben uns riesig über Zuschriften von Seeleuten, Hafenarbeitern, eines LKA-Ermittlers, einer Richterin oder Psychotherapeuten gefreut, die uns unbekannterweise geschrieben und gelobt haben.

Vom wahren Leben zur Fiktion: Wie das Autorenduo zusammenfand

Kennengelernt haben Sie sich beim ehrenamtlichen Einsatz im Kriseninterventionsteam des DRK. Wann reifte der Entschluss, gemeinsam Romane zu schreiben? 

 

Angélique: Wir haben uns zunächst ineinander verliebt und wurden ein Paar. 

Später wollte ich gern mit Andreas über die Wasserschutzpolizei schreiben, aber er hat immer abgelehnt. Wir haben tatsächlich auch nicht mit der Wasserschutz-Reihe angefangen, sondern mit einem Roman über Andreas Biografie, die, soviel sei verraten, unfassbar berührend für mich war und über die ich unbedingt schreiben wollte. 

Als der Roman „Die Freiheit so nah“ veröffentlicht und ein Achtungs-Erfolg wurde, wussten wir: Wir sind ein gutes Team, wir können auch zusammen schreiben.

Andreas: Erst als die Pension langsam näher rückte, habe ich mit meinen Kollegen darüber gesprochen, was sie von einem Hafenkrimi halten würden und die haben mich sehr darin bestärkt, es zu versuchen. Ich bin ja auf einer Mission: 

Ich habe mich immer geärgert, wenn jemand zur Wasserschutzpolizei „Entenpolizei“ gesagt hat (Bürger wie auch Kollegen) und ich wollte zeigen, wie vielfältig, besonders und interessant unsere Arbeit ist. So haben wir uns über die Protagonisten und das Setting erste Gedanken gemacht. 

Heute weiß ich, dass wir sehr viel zu erzählen haben und ich in über dreißig Jahren Wasserschutzpolizei noch so manche Anekdote auspacken kann.

Das Ermittler-Trio: Ein ungleiches Team ergänzt sich

Beginnend mit dem ersten Band,“Tatort Hafen - Tod an den Landungsbrücken“, tauchen Sie tief in den Mikrokosmos des Hafens und das Milieu der Barkassen-Kapitäne ein. Welcher Aspekt bei der Einführung Ihrer Ermittler Jonna Jacobi, Tom Bendixen und Charlotte Severin war Ihnen besonders wichtig, um dieses Team vom Start weg unverwechselbar zu machen?

 

Angélique: Wir wollten ein Ermittlertrio schaffen, das nicht nur beruflich unterschiedliche Kompetenzen und Fachexpertise mitbringt, sondern auch biografisch und emotional unterschiedlich sind. 

Wir haben in der Wasserschutzpolizei nach einem sympathischen Dienstgruppenleiter und seinen Kollegen Ausschau gehalten, die dem Hafen tief verbunden sind! 

Da die Wasserschutzpolizei niemals in Tötungsdelikten ermittelt (anders als im TV), brauchten wir ein zweites Team aus dem Landeskriminalamt, der Mordkommission. Hier habe ich mir eine ältere Mordermittlerin gewünscht, die die Ermittlungen ruhig und gelassen, ohne viel Aktionismus führt. 

Der Hafen ist kein neutraler Tatort, sondern ein unbekanntes Setting für sie. 

Das macht Jonna Jacobi zur perfekten Figur für den Leser: Auch sie muss den Hafen erst kennenlernen und die ungeschriebenen Gesetze begreifen. 

Und dann habe ich mir noch eine Figur gewünscht, die die Ermittlungen und deren Dynamik von einer psychologischen Seite her betrachtet und dabei selbst gravierende private Probleme hat, die sie verletzlich machen. 

Nur zusammen gelingt es ihnen, die Fälle zu lösen. Dabei sind die Tötungsdelikte fiktiv, aber viele Handlungsstränge und Hintergründe reale Einsätze von Andreas.

Extreme Wetterlagen: Reale Erfahrungen sorgen für Hochspannung

In Band 2, „Tatort Hafen - Tod im Schatten der Elbflut“, spielt die Natur mit einer gewaltigen Sturmflut eine dramatische Hauptrolle. Herr Kästner, wie stark sind Ihre eigenen realen Erfahrungen aus dem Wasserschutzpolizei-Dienst während extremer Wetterlagen in die Hochspannung dieses Falls eingeflossen? 

 

Andreas: Die letzte große Sturmflut dieses Ausmaßes hatten wir im Dezember 2013. 

Damals hatten wir 6,09 Meter über Normalnull. Das ist viel höher als der Wasserstand der Flutkatastrophe von 1962. Die Deiche sind massiv erhöht worden, so dass es zu keiner Katastrophe kam. 

Ich war viele Jahre in der Einsatzabteilung mit den Hochwassermaßnahmen befasst und daher war mir die Lage sehr gegenwärtig und wir haben versucht, die Maßnahmen der WS aufzugreifen, und die Dramatik solcher Nächte zu zeigen.

Organisierte Kriminalität und „Hafen-Innentäter“

Das Containerterminal gilt als Herz des Hafens, und in Band 3, „Tatort Hafen - Die letzte Fähre nach Dockland“, verweben Sie die Ermittlungen mit brisanten Insider-Informationen und True-Crime-Elementen. Wie viel reale Kriminalität und Alltag im Terminal steckt in der Geschichte rund um Melanie Cullmann?

 

Angélique: Ich hatte mitbekommen, dass der Hamburger Hafen ein Hafensicherheitszentrum bekommt.

Ich wusste, dass es Hafen-Innentäter gibt, also Hafenarbeiter, die die kriminellen Banden mit Informationen und mehr unterstützen. 

Darüber wollte ich schreiben. Wir hatten dann das Glück und haben einen verdeckten Ermittler des LKA kennengelernt, der die Rohfassung des Buches gelesen hat.

Er hat uns Tipps gegeben, wie es im realen Leben wirklich läuft und gleichzeitig zurückgepfiffen, wenn wir zu viele Insider-Tatsachen verraten haben. Das war super.

Andreas: Der Fall ist fiktiv, aber die Kriminalität ist real und gewinnt an großer Aktualität, weil die Rauschgift-Routen über die großen Containerterminals laufen und die sogenannten „Hafen-Innentäter“ neu in die Presse gekommen sind. 

So waren wir sehr aktuell. Auch die Auflösung unseres Falles gewinnt heute, ein Jahr nach Veröffentlichung, neue Brisanz. Aber das müssen sie schon selber lesen.

Der Hafengeburtstag als Kulisse: Ein Fest gerät außer Kontrolle

Im neuen vierten Band, „Tatort Hafen – Der Tote von Lagerhaus F.“ dient der Hafengeburtstag als Kulisse: Inmitten des bunten, überlaufenden Volksfests flieht ein Mörder mitten durch die Auslaufparade der Schiffe. Was macht dieses Setting dramaturgisch so reizvoll – und wie viel eigene Erfahrungen aus der Dienstzeit der Wasserschutzpolizei stecken in dieser Szene?

 

Andreas: Ich habe den Hafengeburtstag 20 Jahre lang begleitet und 5 Jahre sogar mit geplant.

Ich kenne ihn in- und auswendig. Er hat jedoch nie seinen Reiz verloren. Die Ein- und Auslaufparaden sowie die Schiffsvorführungen (Seenot SOS-Übung, Schlepperballet etc.) sind weltweit einmalig und faszinierend. 

Die Situation auf dem Wasser ist sehr komplex und alle Akteure müssen professionell und diszipliniert arbeiten, sonst kommt es zu Unfällen und gefährlichen Situationen. Da reicht einer (unser Täter J), um Chaos zu stiften.

LKA vs. Wasserschutzpolizei: Struktur trifft auf Intuition

LKA vs. Wasserschutz: In der Verfolgungsjagd durch das Schiffsgetümmel prallen Welten aufeinander. Wie nutzen Sie die unterschiedlichen polizeilichen Herangehensweisen – Jonna Jacobis LKA-Methodik gegen Tom Bendixens instinktive Ortskenntnis –, um Reibungspunkte in der Zusammenarbeit und Dynamik im Erzähltempo zu erzeugen?

 

Angélique: Jonna Jacobi, die Mordermittlerin, arbeitet strukturiert mit Akten, Vernehmungen, Beweisen, Mittel zur Tat etc. 

Das nutzt beim Hafengeburtstag nicht besonders viel. Tom agiert intuitiv, er versucht zu verstehen, wer mit wem und wer gegen wen. Er kennt die Örtlichkeiten und ihre Möglichkeiten und antizipiert Fluchtwege. 

Jonna versucht, den Überblick zu behalten, Tom fährt los und schaut, was passiert. 

Das bietet Potential für Missverständnisse und Verzögerungen, aber auch für synergetische Effekte. Nur so können sie erfolgreich sein

„Lost Place“: Der Moldauhafen als historischer Schauplatz

Während anlässlich des Hafengeburtstags die Menschen feiern, liegt im Moldauhafen die Stille des Verfalls. Es ist ein echter „Lost Place“ mit einer faszinierenden Historie rund um den Versailler Vertrag und die tschechische Geheimpolizei. Was hat Sie persönlich an diesem vergessenen Areal so gereizt, dass es zum Schauplatz für den neuen Fall werden musste?

 

Andreas: Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Hafenbecken 1929 im Versailler Vertrag an die damalige Tschechoslowakei verpachtet. Das Deutsche Reich musste den Tschechoslowaken einen zollfreien Zugang zum Meer ermöglichen.

Bis Ende 1980er Jahren war hier reger Betrieb, es kamen viele Binnenschiffe und so ... Ich kenne den Moldauhafen, als er Anfang der Neunziger noch in Betrieb war.

Das war schon spannend, da eben nicht Hamburg, sondern Tschechien. Leckeres Bier übrigens.

In 2028 fällt das Hafenbecken zurück an Hamburg und wird mit zwei großen Bauprojekten seine ursprüngliche Anlage völlig verlieren. 

Wie wollten das Hafenbecken noch einmal zeigen und aufleben lassen. Der Lost Place hat seine Reize, übrigens auch als Fußgänger!

Psychologie der Angst: Warum Zeugen zu Flüchtigen werden

Eine Leiche wird von drei jungen Erwachsenen entdeckt, die aus ganz eigenen Gründen flüchten, statt die Polizei zu rufen. Frau Kästner, wie viel psychologisches Feingefühl brauchte es, um die Dynamik dieser drei Figuren und ihre persönlichen Zwickmühlen glaubwürdig aufzubauen?

 

Angélique: Mir hat es gefallen Figuren zu erfinden, die jeder für sich genommen, nachvollziehbar handeln, damit aber ihre Freundschaft aus Spiel setzen. Ich wollte, dass sie sich während der Mordermittlung verändern und es selbst kaum fassen können, was mit ihnen passiert. 

Jeder hat seine eigne Persönlichkeit und ist nicht nur ein einfaches Plotwerkzeug. 

Also nicht: Was tut sie? Sondern: Was steht für sie auf dem Spiel? Menschen passen sich an jede Situation an. Mal mehr, mal weniger gut. 

Nichts anderes passiert hier. Nur die Art und Weise wie sie sich anpassen, hat mit ihrer Persönlichkeit und die Sicht auf die Welt zu tun. 

Das ist das, was Menschen so spannend macht. Jeder agiert aus seiner Sicht logisch, aber nicht immer hilfreich.

Schatten der Vergangenheit: Ermittlungen in einem Cold Case

Eine DNA-Spur führt 20 Jahre in die Vergangenheit zum ungeklärten Mord an einer 20-jährigen Hamburgerin. Inwieweit verändert sich die Ermittlungsarbeit für Jonna und Tom, wenn auf einmal die Geister der Vergangenheit wieder auferstehen?

 

Angélique: Ich habe mal gelesen, dass viele Mordermittler den „einen Fall“ mit sich herumschleppen, der sie nicht loslässt. 

Weil er ungelöst war oder besonders dicht an der eigenen Biografie u.v.a.m. Ich glaube, wir alle kennen Ereignisse aus unserer Biografie, die wir nie vergessen haben, auch wenn sie unwichtig waren. Was ist es also, was uns daran so ewig beschäftigt? 

Warum spielen manche dieser Vorkommnisse noch heute eine entscheidende Rolle (ob wir das nun wahrnehmen oder nicht). Jonna muss sich mit Zeugen und Verdächtigen auseinandersetzen, die seit 20 Jahren mit dem ungelösten Verbrechen leben. Wie hat das ihr Leben geprägt? 

Was kann sie heute von ihnen erfahren? 

Andreas: Auch Tom erinnert sich. Orte, die er heute regelmäßig kontrolliert, sahen damals noch anders aus. 

Er muss sich in alte Zeiten zurückdenken und überlegen, was das verändert. 

Er arbeitet ja eigentlich an zwei Fällen gleichzeitig und ahnt, dass sie irgendetwas miteinander zu tun haben haben. Die Ermittlungen laufen nicht mehr linear, sondern vor und zurück, kreuz und quer.

Dynamik und Geheimnisse: Die Entwicklung der Hauptcharaktere

Jonna Jacobi stand in Band 1 kurz vor der Pensionierung und hütet ein Ass im Ärmel gegen ihre Vorgesetzte; Tom Bendixen sucht die Herausforderung abseits der Routine; Charlotte Severin kämpft mit privaten Bedrohungen. Wie entwickeln sich die drei Protagonisten im Verlauf des vierten Bandes weiter?

 

Angélique: Unsere Bücher spielen nicht im Jahresrhythmus. Von Band 3 zu 4 sind nur wenige Wochen vergangen. Das ermöglicht uns, die Protagonisten nur langsam altern und ihre Probleme auch nur langsam lösen zu lassen. 

Wer weiß, wie viele Bände wir noch schreiben J Und das macht es für uns als Autoren vielleicht noch spannender, als für den Leser. Wir können uns überlegen, wie das private Dilemma der drei Hauptprotagonisten sich auf sie selbst, aber auch auf den Fall auswirkt. 

Wir haben langfristig vorausgeplant und wenn die Reihe eingestellt werden sollte, wird es einen überraschenden Showdown dieser privaten Probleme geben, denn sie hängen alle miteinander zusammen. 

Bis dahin geht es langsam voran, ein Haken wird geschlagen, ein Problem scheinbar gelöst, bis es an anderer Stelle wieder auftaucht. Aber, alle drei verändern sich in der Reihe! In Band 5 beispielsweise wird Tom gegen Jonna arbeiten! Kann man sich das vorstellen? 

Nein. Und doch kommt es so. 

Tom muss auch seine moralischen Werte Charlotte gegenüber auf den Prüfstand stellen. 

Es muss gegen seine Intuition handeln. Zerstört es sein Vertrauen? Beschädigt es ihre Beziehung dauerhaft?

Und Jonna findet eine Wahrheit, die ihre Karriere von einen Tag auf den anderen beenden könnte.

Zusammengewachsen: Von der Zweckallianz zum echten Team

Wie hat sich das Zusammenspiel zwischen der „Alte Schule“-Mordermittlerin Jonna und dem enthusiastischen Wasserschutzpolizisten Tom seit ihrem ersten Fall verändert?

 

Andreas: Ich finde, sie haben sich von einer fremden Zweckallianz zu einer Art respektvollen Freundschaft entwickelt. Zuerst hat Tom nur den Hafen erklärt, heute behandelt Jonna ihn wie einen gleichberechtigten Partner. 

Sie führt die Ermittlungen, aber Tom führt sie durch den Hafen und sie erkennt seine Fähigkeiten als eigene Ermittlungsmethode an. 

Charlotte wiederum eröffnet beiden neue Sichtweisen. Sie sind zu einem Team zusammengewachsen: beruflich wie emotional. 

Reihe: Wasserschutzpolizei Hamburg

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